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STADTRADELN – Wir sind dabei!

Au ist dieses Jahr wieder beim bundesweiten STADTRADELN dabei. Werden auch Sie Teil der Aktion und steigen Sie in den drei Wochen vom 02.07.2018 bis 22.07.2018 aufs Rad. Wenn Sie mit dem Rad zur Arbeit, zur Universität oder zur Schule pendeln, können Sie sich auch gleich noch ganz einfach bei der baden-württembergischen Aktion „RadPENDLER BW“ mitmachen, die von der Initiative RadKULTUR ins Leben gerufen wurde. Also worauf warten Sie? Seien Sie dabei und treten Sie gemeinsam mit vielen anderen Bürgerinnen und Bürger Au in die Pedale. Erleben Sie den Spaß beim Radfahren im Alltag und tun sie dabei gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit und fürs Klima. Anmelden können Sie sich hier: www.stadtradeln.de/registrieren

 

Worum geht es bei der Aktion STADTRADELN?

Durch die bundesweite Kampagne des Klima-Bündnis, wird in diesem Jahr bereits zum elften Mal für die Benutzung des Fahrrads im Alltag sensibilisiert. An 21 Tagen sollen am Stück möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden. Mitmachen lohnt sich doppelt – für das Klima und am Ende werden die aktivsten Radfahrerinnen, Radfahrer und Teams vor Ort sowie die fahrradaktivsten Kommunen und Kommunalpolitiker und -politikerinnen in Deutschland ausgezeichnet.

 

Mitmachaktion „RadPENDLER BW“ speziell für Baden-Württemberg

Sie pendeln mit dem Rad zur Arbeit oder (Hoch)schule oder Sie wollten das schon längst einmal ausprobieren? Perfekt! Dann ist RadPENDLER BW, eine besondere Mitmachaktion im Rahmen des STADTRADELNs speziell für Baden-Württemberg, genau das richtige für Sie. Melden Sie sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, Freunden oder Verwandten als Pendlerteam beim STADTRADELN an und probieren Sie das Fahrrad für Ihren Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität aus! Sie können sich online unter www.stadtradeln.de/registrieren anmelden. Vergessen Sie nicht, das Häkchen als RadPENDLER BW-Team zu setzen.

Es lohnt sich! Die Gewinnerteams in den Kategorien „größtes RadPENDLER BW-Team“, „fahrradaktivstes Team“ (meiste km pro Teammitglied) und „der/die RadPENDLER/IN“ (meiste Radkilometer als Einzelperson) erhalten je ein RadKULTUR-Überraschungspaket, unter anderem mit Gutscheinen im Wert von 500€ und vielen praktischen Accessoires rund ums Radfahren.

Hinter der Aktion steht die Initiative RadKULTUR, die gemeinsam mit den vom Land geförderten RadKULTUR-Kommunen den Spaß am Radfahren fördert und die Menschen dazu motivieren möchte, in ihrem Alltag ganz selbstverständlich aufs Rad zu steigen.

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Stadtradeln

Neuerungen auf der SBG-Linie 7208 ab Fahrplanwechsel am 10.12.2017

Taktverdichtungen

Bedingt durch die Einstellung der VAG-Linie 12 zwischen Freiburg Paula-Modersohn-Platz und Merzhausen/Au wurde unter der Mitfinanzierung der Gemeinden Merzhausen, Au, Wittnau und Sölden und dem Südbadenbus ein Taktverdichtungskonzept auf der SBG-Linie 7208 erstellt, das nunmehr ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag, den 10. Dezember 2017 in Kraft tritt.

Die wesentlichen Merkmale dieser Fahrplanverbesserungen sind:

  • Montags bis Freitags verkehren 8 und an Samstagen 9 zusätzliche Fahrtenpaare zwischen Fr-Paula-Modersohn-Platz und Sölden. Dadurch ergibt sich bis in die Abendstunden in beiden Richtungen mindestens ein Halbstundentakt.
  • Montag bis Freitag wird in der Hauptverkehrszeit am Morgen bzw. am Abend durch die Taktverdichtungen das Fahrplanangebot auf ein Viertelstundentakt verdichtet. Zusätzlich Verkehren zu Spitzenzeiten noch nicht veröffentlichte Verstärkerbusse.
  • Durch Verlängerungen von Fahrten zwischen Fr-Paula-Modersohn-Platz und Freiburg ZOB bzw. umgekehrt wird es bis auf wenigen Ausnahmen stündlich eine durchgängige Verbindung zum/ab Freiburg ZOB geben.
  • Am Samstag gibt es zwischen 10:15 Uhr (Ankunft Fr P-M-Platz) und 19:44 Uhr (Abfahrt P-M-Platz) einen Halbstundentakt von bzw. in Richtung Sölden, wobei hier am Nachmittag und in den Abendstunden viele Fahrten zum Fr ZOB/ab Fr-ZOB verlängert werden.

Nachtbusverbindungen

In den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag sowie in den Nächten auf bestimmte Feiertage verkehren zusätzliche Nachtbusse um 1:40 Uhr und 2:50 Uhr ab Freiburg ZOB über Merzhausen, Au, Wittnau, Sölden, Bollschweil bis Ehrenkirchen (Scherzingen). In den Nachtbussen wird zusätzlich zum RVF-Tarif ein Nachtbuszuschlag von 2 € je Fahrgast erhoben.

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SBG Linie 7208

Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband e.V. informiert

 

Jedermann hat das Recht auf Erholung in der freien Landschaft. Diese freie Betretungsrecht muß jeder Grundeigentümer aufgrund der Sozialpflichtigkeit seines Grundeigentums dulden. Seine Pflicht zur Duldung gilt aber nicht schrankenlos. Gesetzliche Betretungsverbote sind zu beachten! Was gilt nun im Einzelnen?

 

Gebot der Rücksichtnahme

Jeder Erholungssuchende muss nach § 43 Landesnaturschutzgesetz auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten Rücksicht nehmen. Dazu fragt er sich am besten: „Wenn das mein Feld/meine Wiese wäre, fände ich dann das toll, wenn Fremde sich so verhielten, wie ich das gerade vorhabe?“

 

Betreten der freien Landschaft

Im Gegensatz zum Wald darf die freie Landschaft nicht auf der ganzen Fläche, sondern nur auf Straßen und Wegen (öffentlichen und privaten) sowie auf ungenutzten Grundflächen betreten werden. Ungenutzte Flächen sind Ödlandflächen, aber auch Stoppelfelder nach der Ernte und vor der erneuten Bestellung.

Landwirtschaftliche Flächen unterliegen nach § 44 Landesnaturschutzgesetz einem gesetzlichen Betretungsverbot:

  • Äcker in der Zeit zwischen Saat oder Feldbestellung und Ernte
  • Grünland (Wiesen und Weiden) in der Zeit des Aufwuchses und der Beweidung, d.h. ab dem Einsetzen der Vegetation im Frühjahr bis zur Winterruhe im Herbst.
  • Sonderkulturen wie Obst oder Reben während des ganzen Jahres

Das Betretungsverbot gilt immer und zwar unabhängig davon, ob der Landwirt seine Fläche eingezäunt hat oder nicht. Er darf sein Grundstück zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen oder bei Beweidung einzäunen, muß es aber nicht.

 

Betreten des Waldes

Aber auch im Wald gibt es gesetzliche Betretungsverbote (auch für Geocacher und Crossläufer) und zwar für

  • für Waldflächen und Wege (!) während der Dauer des Holzeinschlags oder  der Aufbereitung von Holz
  • immer für Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten
  • für forst- oder jagdbetriebliche Einrichtungen (z.B. Jägerstände) oder
  • für gesperrte Waldflächen, z.B. nach Sturmkatastrophen oder während Treibjagden

 

Radfahren

Das Radfahren, auch mit Mountainbikes, ist in Wald und Feldflur während des ganzen Jahres außerhalb von Wegen verboten. Für Radfahrer gilt also, unabhängig von der Nutzung einer Fläche, ein generelles Wegegebot.

Diese Wege müssen in der freien Landschaft zum Radfahren geeignet sein, im Wald eine durchgängige Mindestbreite von zwei Meter aufweisen. Abteilungsgrenzen und Schleifwege sind keine Wege und für Radfahrer, auch für Mountainbiker, tabu. Werden Weg als Radwege ausgewiesen, sollte der Eigentümer auf einem Vertrag bestehen, der u.a. die Haftung regelt.

 

Reiten

Das Reiten ist in der freien Landschaft nur „auf hierfür geeigneten (!)privaten und beschränkt öffentlichen Wegen“ erlaubt. Ähnlich ist dies im Wald. Nur ist es dort auf Fußwegen und gekennzeichneten Wanderwegen unter 3 Meter Breite verboten.
Wiesen, Felder und Äcker sind also für Reiter ebenso ganzjährig gesperrt wie im Wald Abteilungsgrenzen oder gar das Bestandesinnere, außer Eigentümer oder Pächter erlauben dies ausdrücklich. Bei Privatwegen kann der Eigentümer das Reiten verbieten, wenn erhebliche Schäden oder eine Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Nutzung zu erwarten sind.

 

Verbote sind bußgeldbewehrt!

Wer landwirtschaftliche Flächen entgegen der Verbote betritt bzw. außerhalb geeigneter Wege mit dem Fahrrad fährt oder reitet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 15.000 € geahndet werden kann! Außerdem muß er Schadensersatzansprüche des Landwirts befürchten.

 

Keine Duldungspflicht bei organisierten Veranstaltungen

Der Eigentümer muß das Betreten, Befahren oder Bereiten seiner Flächen nur dulden, wenn es „zum Zwecke der Erholung“ erfolgt. Organisierte Veranstaltungen, wie u.a. Mountainbikewettbewerbe, Nordic-Walking Kurse, Ausritte von Reiterhöfen oder die Anlage von Loipen, muß er vorher genehmigen. Dazu ist er weder verpflichtet, noch muß dies kostenlos dulden.

 

Hundebesitzer, die ihren Vierbeiner sein Geschäft auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verrichten lassen, geraten gleich mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Hundekot muß als Abfall i. S. des Abfallrechtes ordnungsgemäß entsorgt werden (sonst Bußgeld bis zu 50 €).

Das Verunreinigen von Grundstücken beim Betreten der freien Landschaft ist mit Bußgeldern von bis zu 15.000 Euro bewehrt.

Ein Leinenzwang gilt nur in Naturschutzgebieten, falls in der Verordnung geregelt oder kraft Polizeiverordnung der Gemeinde.

 

Ihr BLHV

 

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